In den tiefen Zuständen der Hypnose erreichen wir eine Ebene, auf der wir einen Raum vor dem Ego betreten und mit einer tieferen Dimension des Seins verbunden sind. In quantenphysikalischen Begriffen nennen wir dies „die implizite Ebene”.
Die obige Zeichnung ist ein Beispiel für eines der Experimente des Schweizer Magnetiseurs Lafontaine. Es handelt sich um einen besonderen Zustand der Katalepsie, der bei den meisten Menschen in weniger als fünf Minuten herbeigeführt werden kann, wobei nur die nonverbalen Techniken des Blicks und der Passes verwendet werden.
Wozu sind tiefe hypnotische Zustände nützlich?
Tiefe Geisteszustände sind sehr nützlich, da sie Ihren Klienten in eine andere Dimension des Seins bringen, wo er seine Verschränkung mit dem Universum auf andere Weise spüren wird. Er wird sich nach der Rückkehr aus diesem wunderbaren Zustand oft verwandelt fühlen. In der tiefen Hypnose verwenden wir einen Ansatz, der sich von den Techniken der Hypnotherapie unterscheidet, bei der wir die Verdrahtung unseres Egos nutzen, um unser Verhalten umzurahmen.
In den tiefen Zuständen der Hypnose erreichen wir eine Ebene, auf der wir einen Raum vor dem Ego betreten und mit einer tieferen Dimension des Seins verbunden sind. In quantenphysikalischen Begriffen nennen wir dies „die implizite Ebene”.
Die implizite Ebene ist nach David Bohm die tiefste Ebene der Realität, auf der die Dinge miteinander verbunden sind und interagieren. Für uns ist die implizite Ebene nicht nur ein theoretisches Physikkonzept, sondern auch ein Ort, auf den wir zugreifen können, um unsere Erfahrung zu bereichern. Die Quantenhypnose kann einer der Wege sein, diese Ebene zu erkunden.
Die Geschichte der Tiefen Zustände
Zwischen dem 18. und 19. Jahrhundert arbeiteten viele Menschen mit Magnetismus und Mesmerismus. Sie interessierten sich besonders für die sogenannten „tiefen Zustände”. Das Hauptergebnis dieser Zustände war allgemeine Entspannung und umfassendes Wohlbefinden, aber es gab auch viele seltsame Effekte. Diese Effekte äußerten sich sowohl als eine tiefere und scheinbar telepathische Geist-zu-Geist-Verbindung als auch als eine sich entfaltende Geist-Universum-Verbindung.
Analgesie, Hypnotische Anästhesie und Tiefe Zustände
In unserer Analyse dieser tiefen Zustände werden wir mit einem greifbareren Element beginnen: der Analgesie. Diese ist auch als „hypnotische Anästhesie” bekannt und beinhaltet die Abwesenheit von Schmerz. Während eine Person denken mag, dass sie sich in einem tiefen Zustand befindet, stellt die Analgesie einen sehr nützlichen Test dar. Tiefe Zustände sind sehr technisch definiert. Es besteht auch ein starker Zusammenhang zwischen den meisten Arten von tiefen Zuständen und dem Zustand der Analgesie. In der Analgesie verändern wir unsere Wahrnehmung der Realität und werden nicht mehr von äußeren Empfindungen gefangen genommen, selbst von schmerzhaften. Dies ist genau dieselbe Wahrnehmung, die Sie in tiefen Zuständen haben.
Die tiefen Zustände basieren auf den Sinnen und zeichnen sich durch eine andere Beziehung zu unseren Organen aus. Der Marquis de Puységur war der Erste, der die seltsamen Effekte der tiefen Zustände des Magnetismus entdeckte. Mesmer arbeitete in weniger tiefen Zuständen. Puységur entdeckte den „Somnambulismus”, einen Zustand, in dem das Subjekt in eine andere Bewusstseinsebene eintrat. Die Subjekte in diesem Zustand erscheinen schlafend, können aber gleichzeitig mit den Sinnen auf höheren Ebenen agieren.
Wirkungen der Tiefen Zustände
Automatismen: Unwillkürliche Körperbewegungen, die auftreten können, wenn ein Subjekt tiefe Zustände erreicht. In der östlichen Tradition ist dieses Phänomen mit dem Erwachen der „Kundalini” oder der „inneren Energie” verbunden. Während einige automatische Bewegungen wie das Atmen natürlich sind, sind andere es weniger. Meist betreffen die für unsere Zwecke nützlichen automatischen Bewegungen das willkürliche System. Wenn wir sie erreichen können, werden die Ergebnisse leichter und klarer sein. Wenn sich der Körper bewegt, tritt der Geist in eine höhere zugrunde liegende Ebene ein.
Tiefe Zustände als Weg zum Zugang zur „Impliziten Ordnung”
Unser Geist filtert unsere Realität so, dass wir eine dreidimensionale Welt wahrnehmen. Das erste Element, das filtert, sind Worte. Worte schaffen und verändern tatsächlich die Realität auf mentaler Ebene. Tiefe Zustände der Hypnose bringen uns normalerweise über diese Art von Wahrnehmungen hinaus. Tiefe Zustände können als ein Weg gesehen werden, auf das zuzugreifen, was die „implizite Ordnung” oder „die Matrix” genannt werden könnte. Diese implizite Ordnung befindet sich hinter der expliziten Ordnung, die wir wahrnehmen. Einmal erreicht, werden neue Erfahrungen möglich.
Faszination und Tiefe Hypnotische Zustände
In unserer Erfahrung, nachdem wir mit vielen Subjekten mit dem Blick gearbeitet haben, haben wir entdeckt, dass der Blick der wichtigste Schlüssel zum Erreichen tiefer hypnotischer Zustände ist. Der zweite Schlüssel ist die Verwendung nonverbaler Techniken, auch bekannt als „Passes”. Die großen Erfolge, die Sie mit dem Blick erzielen können, führen uns dazu, das Konzept der Verschränkung zwischen Operateur und Subjekt zu betrachten. Diese Quantenverschränkung wird bei Verwendung des Blicks außerordentlich stark. Der Blick ist in dieser Art von Arbeit zentral.